AllgemeinHEILIGER BIRMAKATZE
Ursprungsland: Birma
Kurze Geschichte der RasseDie Legende erzählt dass einst eine weisse Tempelkatze namens
"Sinh" zum Oberpriester Mun-Ha kam, als dieser im Sterben lag. Während die Pfoten der Katze dort, wo sie den Priester berührt hatten, weiss blieben, verfärbten sich die gelben Augen blau. Kopf, Schwanz und Beine nahmen einen erdbraunen Ton an, und das Rückenfell wurde golden. Das Äussere der anderen Tempelkatzen verwandelte sich daraufhin in ein goldenes Braun, so dass sie "Sinh", dem Stammvater aller Birmakatzen, ähnlich sahen.
Die europäische Weiterentwicklung der Birmakatze fand hauptsächlich in Frankreich statt, wo die erste Birma 1919 eintraf. Ein Tempelpriester hatte zwei Europäern, die bei der Verteidigung des Tempels geholfen hatten, ein Pärchen geschenkt, von dem jedoch nur das trächtige Weibchen überlebte. Nachdem die Rasse im Zweiten Weltkrieg fast erloschen wäre, gelangte sie in den sechziger Jahren nach England, wo sie 1966 allgemein anerkannt wurde.
Beschreibung der Rasse:
Kopf: einigermassen runde Fangen und runder Kopf. die Nase ist mittellang und darf keinen Stop haben.
Augen: nicht zu rund, eher oval, so tiefblau wie möglich
Ohren: etwas schief gestellt
Körper: mittelgross, darf nicht zu hoch auf den Pfoten stehen. Die Füsse sind rund und haben die rassetypische weisse Socken
Rute: mittellang
Fell: ist besonders. Es fühlt seidesanft an, wenig Unterwolle.
Farbe: Nur im sogenannten Himalyamuster vor, die weissen Füsse sind der grösste Unterschiede mit anderen Rassen. Dies darf nie fehlen. Die Farbe auf dem Körper muss so rein wie möglich sein. Sie kommt vor in sealpoint, bluepoint, chocolatepoint, lilacpoint, redpoint, creampoint, tortiepoint, tabbypoint und tortietabbypoint.
WesenDie Birmakatze hat oft ein verspieltes Wesen. Sie sind intelligent und sanft. Lieben ihre Ruhe und sie müssen die Möglichkeit haben sich zurückzuziehen. Sie lieben die Gemütlichkeit und brauchen viel Kontakt damit sie sich wohl fühlen. Manche neigen dazu sich zu einer Einpersonskatze zu entwicklen. Sie können auch ganz gut mit Hunden zusammen leben.
PflegeDie recht langen Haare verfilzen kaum, und deshalb ist die Fellpflegeeinfach. Regelmässige Fellpflege verhindert dass sich Haarballen im Magenbilden.
|